Die Familien- und Bildungspolitik liegt mir besonders am Herzen. Hier kann ich berufliche und persönliche Erfahrungen einfließen lassen. Denn das ist mein "tägliches Geschäft".

Beim Bildungs- und Betreuungsangebot für die Kinder geht es nicht nur um Gebührenfreiheit, sondern auch darum, dass ausreichend Plätze in Kitas zur Verfügung stehen. Und um Qualität, beste Bildung und Betreuung von Anfang an. Dazu gehören auch Angebote für Eltern, die im Schichtdienst arbeiten - oder zu ungewöhnlichen Zeiten: in Krankenhäusern etwa, in der Pflege, bei der Polizei oder in der Gastronomie. Das betrifft immerhin rund ein Drittel aller Beschäftigten.

Grundlage für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung. Eltern brauchen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für ihr Schulkind, bezahlbar, mit Öffnungszeiten, die zum Familienleben passen. Und einer guten personellen Ausstattung.

Ohne gute Bildung keine gute Zukunft. Der Anteil der Bildungsausgaben im Landeshaushalt entspricht mehr als einem Drittel. Und dies muss weiterhin oberste Priorität haben.

Das sogenannte "Turboabitur" hat seinen Namen leider zu Recht verdient. Die Verdichtung des Lernstoffs in der Sekundarstufe I führt bei vielen Kindern zu Stress und erhöht den Leistungsdruck. Freizeit wird zur Mangelware. Aus diesem Hamsterrad müssen wir unsere Kinder wieder herausholen. Mit dem "G8 Flexi" bekommt jedes Kind die Zeit zum Lernen, die es braucht. Der individuelle Weg zum Abitur ist somit nach 12 Jahren (G8) oder nach 13 Jahren (G9) an jedem Gymnasium möglich.

Familie: Ob alleinerziehend, verheiratet oder nicht, ob Patchwork- oder Regenbogenfamilie: Familie hat heute viele verschiedene Formen. Und: Sie ist auch immer da, wo Menschen sich umeinander kümmern, wo Orte der Begegnung entstehen. Mit der Quartiers- bzw. Ortsteilentwicklung wird hierzu ein wichtiger Beitrag geleistet. Bewohner, Vereine, Initiativen u.v.m. rücken zusammen und erleben ihr Quartier als einen Ort des Miteinanders. Es gilt, dies weiter zu unterstützen und fortzuführen. Dazu gehört selbstverständlich auch guter und bezahlbarer Wohnraum. Alte dürfen nicht ausgegrenzt werden und junge Menschen müssen eine Perspektive finden. Gutes Wohnen darf kein Luxus sein.

Gut ein Drittel der Hausärztinnen und Hausärzte in NRW werden voraussichtlich in den kommenden zehn Jahren ihre Praxis aus Altersgründen aufgeben. Dieser Entwicklung muss dringend entgegengesteuert werden. Für eine Versorgung flächendeckende und gute ärztliche Versorgung bei uns im Kreis Borken.

NRW ist genau wie seine Menschen. Vielfältig und immer wieder anders. Urbane Großstädte sowie ländliche Regionen, wie z.B. unser Münsterland prägen unser Bundesland. Auf viele politische Fragen brauchen wir im ländlich geprägten Raum andere Antworten als im Ruhrgebiet. Ich werde im Landtag eine starke Stimme für den Kreis Borken sein.

 

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